3 Beispiele – Wirtschaftliche Konzepte in der Praxis
Diese Beispiele zeigen: Es gibt nicht das eine wirtschaftliche Modell. Vielmehr liegt die Stärke des Konzepts in seiner Anpassungsfähigkeit – sowohl an unterschiedliche Standorte als auch an verschiedene Zielgruppen und Geschäftsmodelle.
Beispiel 1: Imkerfamilie
Wir betreiben seit etwa 12 Jahren Imkerei, auf dem elterlichen Hof, zunächst als Nebenerwerb, heute als Vollerwerb. Es ist eine sehr schöne, aber auch eine mühevolle Arbeit. Qualität steht ganz oben bei uns. Das Honighaus ist top ausgestattet, und wir sind stolz darauf, für unseren Honig bereits mehrfach Preise gewonnen zu haben. Auch die weiteren Produkte wie Propolis oder Hydromel sind gut. Aber natürlich ist das Geschäft nicht einfach.
Vor drei Jahren sind wir in Kontakt gekommen mit Sayen und Beecura. Wir sind dabei von Sayen sehr gut beraten und begleitet worden: Lucia hat unendlich viel Erfahrung und eine wunderbare Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen. So haben wir eine Beecura-Station aufgebaut. Der Aufbau der Station konnten wir weitgehend in Eigenleistung bewältigen, der größte Posten war sicher der Erwerb des Inhalationssystems. Aber es hat sich gelohnt!
Wir bekommen unsere Anwender über Apitherapeuten und Ärzte aus der Umgebung. Natürlich könnten die Buchungen noch mehr sein, aber sie steigen seit drei Jahren immer weiter an. - Es braucht einfach Zeit! Dass in Brasilien die Nutzung von Bienenprodukten sehr verbreitet ist, macht es erheblich einfacher. Und es ist immer wieder eine Freude, zu erleben, wie erleichtert und gestärkt die Menschen aus den Sitzungen herauskommen. Dieses Lächeln motiviert uns immer neu! Und in der Kasse stimmt es auch ;-)
Beispiel 2: Bienen-Erlebnispark
Unser Erlebnispark liegt zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro, etwa 10 km von der Dutra weg. Die Lage ist also sehr gut, und wir haben pro Jahr etwa 12.000 Besucher. Neben den Erlebnisangeboten bieten wir auch Fortbildungen für Imker an, auch solche mit einem Schwerpunkt im Bereich Apitherapie. Und als ich von den Beecura-Systemen gehört habe, war sofort klar: Das brauchen wir hier! Es ist ganz sicher eine der interessantesten Neuentwicklungen, die es in den letzten Jahren in diesem Feld gegeben hat.
Hier entstehen ganz neue Anwendungsmöglichkeiten, und natürlich haben wir sofort die Rahmenbedingungen geschaffen, um dieses Inhalationssystem in unser Portfolio mit aufzunehmen.
Klar: wir profitieren von viel Erfahrung in diesem Bereich, aber es eröffnet auch uns neue Perspektiven, und das geschieht nicht alle Tage. So können wir noch mehr Leute in unseren Erlebnispark locken. Das genau in Zahlen festzumachen, ist natürlich schwierig. Aber ich bin sicher, dass dies ein neue Highlight in unserer Angebotspalette ist.
Darüberhinaus stehen die therapeutischen und präventiven Effekte außer Zweifel. - Da gibt es sicher noch einiges zu forschen. Und das ist nicht einfach, wir haben es schließlich mit einem Naturprodukt zu tun mit allen Schwankungen und Unwägbarkeiten. Aber unsere täglichen Beobachtungen bestätigen das: Bienenstockluft hat erhebliche wohltuende und auch therapeutische Wirkungen!
Beispiel 3: Arzt
Ich komme aus einer Arztfamilie, meine Praxis im Süden Brasiliens habe ich von meinem Vater übernommen. Wir begleiten viele Famiien schon über Generationen hinweg. Dabei galt unser Schwerpunkt immer den naturheilkundlichen Therapieverfahren. Und es gibt soviel, das heilend sein kann, ohne dass man pharmazeutische Produkte benötigt. Alle Heilungsprozesse brauchen Zeit, und das wird in unserer schnelllebigen Zeit häufig vergessen. Wir müssen im Einklang mit der Natur und damit auch mit unserem Körper leben. Die Apitherapie ist ein sehr weites Feld: angefangen von Wundbehandlungen mit Honig, über präventive Maßnahmen mit Hilfe von Propolispräparaten, bis hin zur Stärkung des Immunsystems durch gezielte Gabe von Bienentoxinen.
Durch dieses Inhalationssystem von Beecura eröffnen sich neue Möglichkeiten der Therapie speziell bei Atemwegsproblemen, die uns bisher einfach nicht zur Verfügung standen. Dass Bienenstockluft heilsam sein kann, ist seit Jahren bekannt, aber sie gezielt und kontrolliert nutzbar zu machen, darin liegt die wichtige Neuerung dieses Systems.
Schließlich noch ein Satz zur wirtschaftlichen Seite: In Brasilien sind wir in der glücklichen Lage, dass Apitherapie zum therapeutischen Kanon der ANVISA gehört, grundsätzlich werden also apitherapeutische Maßnahmen refinanziert: Bei Wundbehandlungen z.B. ist also eine Finanzierung kein Problem. Und ich bin zuversichtlich, dass dies in absehbarer Zeit auch für die Inhalationssysteme gelten wird. Da bedarf es noch einiger Lobbyarbeit. Aber auch jetzt gibt es scho viele Patienten, die die überschaubaren Kosten derartiger Behandlungen selber tragen, einfach weil die therapeutischen Effekte überzeugend sind!